Praxismanagerin

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Der Job einer Praxismanagerin ist unglaublich wichtig für eine gut organisierte Praxis. Du behältst den Überblick über sämtliche Abläufe in der Praxis, verteilst Aufgaben (und das muss man auch erst einmal lernen, dass Aufgaben abgegeben werden dürfen bzw. sogar sollten) und schreibst die Dienstpläne. Aber noch viel wichtiger ist, dass mit deinen Führungsqualitäten auch das Arbeitsklima im Team enorm beeinflusst wird. Daher solltest du als Teamplayer agieren und nicht nur den Kommandanten raushängen lassen. Für deine Kollegen bist du Vertrauensperson und Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. Du agierst als Sprachrohr für dein Team und übernimmst die Kommunikation mit dem Chef.

Die Praxismanagerin ist auch wohl eine der bekanntesten Fortbildungen für MFAs und bietet dir gute Aufstiegsmöglichkeiten, sowohl finanziell als auch den Verantwortungsbereich betreffend.

Auf einen Blick

Voraussetzungen

Abgeschlossene Berufsausbildung oder Hochschulabschluss und (je nach Anbieter) mind. 1-3 Jahre Berufserfahrung

Dauer

6 Tage – 15 Monate (je nach Anbieter)

Kosten

1.500 – 2.000 Euro (je nach Anbieter)

Arbeitsorte

Praxen, MVZ, Ambulanzen in Krankenhäusern

Die Aufgaben einer Praxismanagerin

Hier sind ein paar typische Aufgaben einer Praxismanagerin aufgelistet:

  • Praxisorganisation (z. B. Terminmanagement, Beschwerde- und Fehlermanagement, Einkaufs- und Materialmanagement)
  • Teamorganisation (z. B. Dienst- und Urlaubsplanung, Einstellen und Einarbeiten neuer Kollegen)
  • Kommunikation mit Team, Patienten und Ärzten
  • Teamführung und Teamfähigkeit (Konflikte mit deinen Kollegen lösen)
  • Persönlichkeit und Standing (z. B. Persönlichkeitsentwicklung, Selbst- und Zeitmanagement)
  • Patientenbetreuung
  • Praxis-BWL (z. B. Praxismarketing)
  • Qualitätsmanagement (hier würde ich allerdings empfehlen, die Aufgabe einer bestimmten Mitarbeiterin zu übertragen. QM ist sowieso Teamarbeit und betrifft alle in der Praxis.)
  • Abrechnung (auch hier besser eine Mitarbeiterin einsetzen, die speziell dafür zuständig ist und eine Fortbildung dafür besucht hat)

Arbeitsorte

Du kannst als Praxismanagerin natürlich ganz klassisch und wie der Name schon sagt, eine Arztpraxis managen. Da die Ausbildung nicht auf Fachrichtungen spezialisiert sind, kannst du in jeder Fachrichtung eingesetzt werden. Aber auch Krankenhäuser suchen immer wieder Praxismanager für ihre Ambulanzen. Oft hat man hier bessere Arbeitszeiten als in den Praxen und die Gehälter werden nach Krankenhaustarif gezahlt.
Manchmal suchen auch Krankenkassen oder der MDK Gruppenleiter für einen bestimmten Themenbereich in der ambulanten Versorgung. Hierfür bist du ebenfalls gut geeignet, da du Erfahrungen im ambulanten Bereich und Führungskompetenzen mitbringst.

Berufliche Chancen

Der Markt ist riesig und Fachkräfte werden aktuell mehr denn je gesucht. Du bist als Praxismanagerin also nicht nur auf Tätigkeiten in einer Arztpraxis beschränkt. Überlege, was dir Spaß macht und wo du gerne arbeiten möchtest und dann werde kreativ. Schau nicht nur nach freien Stellenangeboten, sondern bewirb dich auch initiativ. So habe ich meinen letzten Job in der kassenärztlichen Vereinigung bekommen.

Was das Gehalt angeht: dein Gehalt richtet sich i.d.R. nach dem Tarifvertrag. Wenn deine Weiterbildungsmaßnahme beispielsweise 200 Stunden umfasst, findest du dich in der Gehaltstariftabelle mindestens in der Tätigkeitsgruppe IV wieder. Das ist doch schon mal ein guter Sprung nach oben, oder?!

Fortbildungsablauf

Da der Begriff „Praxismanager/in“ nicht geschützt ist, gibt es auch keinen einheitlichen Lehrplan von der Ärztekammer an den sich die Fortbildungsanbieter halten müssen. Entsprechend findest du hier unterschiedliche Lehr-und Lernkonzepte, Fortbildungsdauer oder Teilnahmevoraussetzungen. So setzen manche Fortbilder den Schwerpunkt der Weiterbildung auf betriebswirtschaftliche Themen, wie Abrechnung und andere den Fokus auf Teamführung oder Qualitätsmanagement. Je nachdem wie umfangreich die Fortbildung ist, erwirbst du entsprechende Kenntnisse, die deine Einsatzmöglichkeiten erweitern und für dich von Vorteil sind bei Bewerbung oder Gehaltsverhandlung. Daher solltest du bei der Auswahl deines Fortbildungsanbieters genau darauf achten, wo die Schwerpunkte gesetzt werden und ob diese mit deinen Wünschen übereinstimmen.

Für mich ist die Praxismanagerin in erster Linie für die Leitung ihres Teams zuständig und sollte entsprechende Führungskenntnisse besitzen und auch menschlich in diese Rolle passen. Natürlich ist es auch wichtig, dass du Wissen über sämtliche Abläufe der Praxis erwirbst, egal ob Abrechnung, QM, medizinisches Wissen oder Grundkenntnisse des Arbeitsrechts.

Fortbildungsinhalte

Wichtige Schwerpunkte einer guten Fortbildung

Betriebswirtschaftliche Steuerung von Arztpraxen (Controlling)
Praxisorganisation und Personalmanagement
Patientenorientierung und Qualitätsmanagement
Praxismarketing

Bei der Auswahl deiner Fortbildung solltest du auf eine praxisnahe Umsetzung achten. Suche dir am besten einen Anbieter, der die Themen mit Beispielen aus der Praxis angeht. Das macht vieles besser verständlich, als wenn bestimmte Sachverhalte verallgemeinert werden.

Um alle Inhalte ausreichend zu behandeln, sollte die Fortbildung mindestens 200 Unterrichtseinheiten umfassen (das sind umgerechnet immerhin 25 Arbeitstage). Ein Wochenendseminar kann das notwendige Wissen nicht vollumfänglich vermitteln. Höchstens, wenn du einen Refresher-Kurs besuchen möchtest. Normalerweise dauert eine Praxismanager-Fortbildung ca. 7 Monate. Die meisten Fortbildungen werden berufsbegleitend angeboten. Du gehst also ganz normal weiter zur Arbeit und die Kurse finden abends, am Wochenende oder per Selbststudium Zuhause statt. Ich sag dir wie es ist: Es wird kein Zuckerschlecken werden, sich nach einem anstrengenden Arbeitstag aufzuraffen, um die Kurse zu besuchen oder zu lernen. Deshalb suche dir eine Fortbildung, die es für dich am komfortabelsten macht, den Kurs durchzuziehen. Musst du nach der Arbeit noch die Kids von der Schule abholen, zum Sport fahren, einkaufen, Essen kochen, zum Elternsprechtag, mit dem Hund raus (du kennst den ganzen Alltagswahnsinn), dann ist es für dich vielleicht angenehmer die Kurse am Wochenende zu besuchen. Wenn du dich selbst gut motivieren kannst, kann ich dir auch Fortbildungen als Fernunterricht empfehlen. Was auch immer für dich am besten funktioniert, entscheidest du.

Prüfung und Abschluss

Je nach Anbieter wird eine schriftliche Prüfung und/oder eine Projektarbeit absolviert. Mit bestandener Prüfung erhältst du ein Zertifikat.

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