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ePA-Medikationsplan soll im Juli in die Pilotierung gehen

Die KBV nennt neue Zeitpunkte für Funktionen der elektronischen Patientenakte. Für MFA können Medikationsplan, Volltextsuche und Forschungsdaten neue Abläufe in Praxissoftware und Patientenkontakt bedeuten.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung nennt auf ihrer ePA-Themenseite neue Zeitpunkte für kommende Funktionen der elektronischen Patientenakte. Der Medikationsplan soll demnach im Juli 2026 in ausgewählten Regionen pilotiert und ab Oktober bundesweit gestartet werden.

Was sich im Praxisalltag ändern kann

MFA sind im Praxisalltag häufig an Anmeldung, Dokumentation, Rezeptprozessen und Rückfragen von Patient:innen beteiligt. Wenn der Medikationsplan stärker in der ePA sichtbar wird, kann das Abläufe rund um eRezept, Medikationsliste und Rückfragen zur Akte verändern.

Auch die geplante Volltextsuche und die spätere Nutzung von ePA-Daten zu Forschungszwecken können neue Fragen auslösen. Praxisteams sollten deshalb früh klären, welche Informationen sie Patient:innen geben, welche Widersprüche dokumentiert werden müssen und welche Zuständigkeiten intern gelten.

Zugriff und Widerspruch bleiben wichtig

Die KBV beschreibt außerdem, dass Praxen im Behandlungskontext standardmäßig Zugriff auf die ePA-Inhalte erhalten, wenn die elektronische Gesundheitskarte gesteckt wird. Patient:innen können Zugriff und Sichtbarkeit aber einschränken oder einzelnen Übertragungen widersprechen.

Quellen