
Die zunehmende Bedeutung ernährungsmedizinischer Aspekte in der ambulanten Versorgung insbesondere älterer Menschen/Senioren ist seit längerem bekannt. In der Versorgung dieser Patientengruppe, die häufig an Immobilität und Multimorbidität leidet, sorgt oftmals ein Fehlverhalten in den Ess- und Trinkgewohnheiten für erhebliche Probleme. Bleibt beispielsweise eine Mangelernährung über einen längeren Zeitraum unerkannt, kann das zu einer Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustandes und zu einer zusätzlichen Beeinträchtigung des Wohlbefindens der Patienten führen.
Themen
Überblick über Ernährungs- und Stoffwechselphysiologie
Anatomie und Physiologie der Verdauungsorgane
Stoffwechsel der Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße
Regulation der Nahrungsaufnahme
Ernährung in besonderen Lebensabschnitten
Grundlagen der gesunden Ernährung
Ernährungsrituale
Alternative Kostformen
Altersbedingte physiologische Veränderungen des Menschen
Veränderungen im Ess- und Trinkverhalten von Senioren
Ernährungsempfehlungen für Senioren... auf Probleme richtig reagieren
Ernährungsstatus erfassen und beurteilen
Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährungssituation
Referentin
Birgit Blumenschein, Diätassistentin, Dipl.-Medizinpädagogin, Münster
Organisatorische Leitung
Elisabeth Borg, Leiterin Ressort Fortbildung der ÄKWL, Münster
StudiumDie hausärztliche Versorgung steht vor großen Herausforderungen: Der demografische Wandel führt zu immer mehr chronisch kranken und multimorbiden Patienten, gleichzeitig herrscht in vielen Regionen Ärztemangel. Um dieser Situation zu begegnen, haben der Hausärztinnen- und Hausärzteverband gemeinsam mit der FOM Hochschule den innovativen Bachelorstudiengang „Primary Care Management“ (PCM) (ursprünglich auch Primärmedizinisches Versorgungs- und Praxismanagement genannt) entwickelt. […]
WeiterbildungAls ich noch in einer allgemeinmedizinischen Praxis gearbeitet habe, haben mich meine Chefs öfters zu Hausbesuchen geschickt. Wir hatten unsere Stamm-Hausbesuchs-Patienten, für die der Weg in die Praxis nicht mehr machbar war. In der Regel habe ich nur Blutabnahmen für den Quick-Wert oder die Zuckerwerte für DMP Diabetes Patienten gemacht. Klar, gehörte auch ein bisschen […]