Personalwissen

Praxisvideo selbst erstellen: Ihre Arztpraxis als Arbeitgeber

Ein einfacher Ablauf, praktische Aufnahmetipps und ein KI-Prompt zur Vorbereitung

Wer über einen Praxiswechsel nachdenkt, möchte auch die Menschen und den Arbeitsplatz kennenlernen. Ein kurzes Video kann einen ersten Eindruck vermitteln: Sie begrüßen als Praxisinhaberin oder Praxisinhaber mögliche neue Mitarbeitende, stellen die Arbeitsumgebung vor und zeigen, was die Arbeit bei Ihnen ausmacht. Eine MFA kann mit einem eigenen kurzen Beitrag ergänzen. Dafür brauchen Sie kein Filmteam.

Mit etwas Vorbereitung, verständlichem Ton und gutem Licht lässt sich auch mit dem Smartphone ein ansprechendes Praxisvideo erstellen. Eine professionelle Produktion bietet mehr Möglichkeiten bei Gestaltung und Schnitt. Ihr eigenes Video darf schlichter sein. Kleine Versprecher können bleiben, solange man Sie gut versteht. Dieser Guide hilft Ihnen, mit überschaubarem Aufwand einen ehrlichen Einblick in Ihre Praxis als Arbeitsplatz zu geben.

Ihr Weg zum fertigen Praxisvideo

Was ein Praxisvideo für die Personalgewinnung leisten kann

Auf Bildern lässt sich ein Raum erkennen. Im Video kommt eine Stimme dazu: Wie spricht die Praxisleitung über ihre Praxis? Was erzählt jemand aus dem Team über die eigene Arbeit? Solche Einblicke können Interessierten helfen, sich ein Bild zu machen und Fragen für das Kennenlernen zu entwickeln.

Der Film stellt Ihre Praxis als Arbeitgeber vor. Deshalb wird er auch Arbeitgeber-Imagevideo oder Recruiting-Video genannt. Er kann auf Ihrer Karriereseite und neben unterschiedlichen passenden Stellenanzeigen stehen. Sie müssen ihn nicht für jede freie Stelle neu aufnehmen.

Die konkreten Aufgaben, Arbeitszeiten, Gehaltsangaben und Anforderungen einer Stelle gehören weiterhin in die begleitende Anzeige. Dabei helfen unsere Tipps für eine MFA-Stellenanzeige. Ein bestehender Praxisfilm für Patient:innen kann ergänzen, beantwortet aber möglicherweise kaum Fragen zur Arbeit im Team.

Wie viele Bewerbungen ein Video bringt, lässt sich nicht versprechen. Sein unmittelbarer Nutzen ist der zusätzliche Einblick: Interessierte lernen Sie persönlich kennen und sehen, in welchem Umfeld sie arbeiten würden.

Wählen Sie aus, was Ihre Praxis zeigen möchte

Fragen Sie im Team: Was hätten Sie selbst vor Ihrem Einstieg gern gewusst? Sammeln Sie ein paar Antworten und wählen Sie ein oder zwei Punkte, die Ihre Praxis als Arbeitsplatz gut beschreiben. Der Film muss nicht die ganze Praxis erklären.

Praxisname, Fachbereich und Ort sollten früh vorkommen. Dazu passt beispielsweise einer dieser Einblicke:

Was Interessierte erfahren möchtenWas Sie zeigen oder erzählen können
Wer leitet die Praxis, und wer gehört zum Team?Sie stellen sich persönlich vor und beschreiben kurz die Größe und Zusammensetzung des Teams.
Welche Arbeitsbereiche gibt es für MFA?Sie nennen typische Bereiche Ihrer Praxis, etwa Anmeldung, Labor oder Funktionsdiagnostik. Eine MFA kann einen davon vorstellen.
Wie sieht der Arbeitsplatz aus?Sie zeigen einen vorbereiteten Raum und erklären, wofür Ihr Team ihn nutzt. Das kann auch der Pausenraum sein.
Wie gelingt der Einstieg?Sie beschreiben, welche Bereiche neue Mitarbeitende zuerst kennenlernen und wie sie eingearbeitet werden.
Wie kann ich mich fachlich entwickeln?Sie nennen eine tatsächlich unterstützte Fortbildung und erklären, wie das neue Wissen in der Praxis eingesetzt wird.

„Bei uns können Sie sich weiterentwickeln“ bleibt abstrakt. Verständlicher ist eine konkrete Beschreibung. Ein fiktives Beispiel: „Wir haben die Fortbildung zur Praxisanleitung finanziert. Seitdem begleitet eine MFA aus unserem Team die Auszubildenden bei ihren Lernaufgaben.“ Verwenden Sie solche Aussagen nur, wenn sie tatsächlich zu Ihrer Praxis passen.

Nennen Sie nur Angebote, die Sie im beschriebenen Umfang leisten. Aufgaben und Angebote können sich zwischen Positionen unterscheiden. Bei einem MVZ sollte erkennbar sein, welchen Standort und welches Team Sie vorstellen. Wie Sie die Grundlagen Ihres Arbeitgeberauftritts klären, beschreibt unser Ratgeber zum Employer Branding für Arztpraxen.

Stellen Sie Ihre Praxis persönlich vor

Als Praxisinhaberin oder Praxisinhaber führen Sie durch den Film. Sie begrüßen Interessierte, stellen Ihre Praxis vor und erzählen, was Ihnen als Praxisleitung wichtig ist. So lernen mögliche neue Mitarbeitende auch die Person kennen, die den Arbeitsalltag und die Führung prägt.

Bereiten Sie dafür ein paar Stichpunkte vor:

  • Was prägt Ihre Praxis: Fachbereich, Schwerpunkte und Team?
  • Welchen Arbeitsbereich möchten Sie zeigen?
  • Was bieten Sie Mitarbeitenden, das Sie an einem konkreten Beispiel erklären können?

Vielleicht haben Sie die Anmeldung neu gestaltet, damit Unterlagen und Arbeitsmittel gut erreichbar sind. Oder Sie möchten zeigen, wo Ihr Team die Pause verbringt. Wählen Sie etwas, das zu Ihrer Praxis gehört und für künftige Mitarbeitende interessant ist. Besprechen Sie die ausgewählten Inhalte vorab mit Ihrem Team. Wenn eine MFA ergänzend mitwirkt, kann sie anschließend aus ihrer eigenen Erfahrung berichten.

MFA-Stimmen können Ihren Einblick ergänzen

Eine oder mehrere freiwillig mitwirkende MFA können kurz aus ihrer eigenen Perspektive berichten. Dafür bietet sich eine Frage an wie „Welche Aufgabe machen Sie besonders gern?“ oder „Was haben Sie hier dazugelernt?“. Lassen Sie die Person selbst entscheiden, was sie erzählen möchte. Schreiben Sie ihr keine Bewertung der Praxis vor.

Ein kurzer Beitrag zwischen Ihrer Begrüßung und Ihrem Abschluss lässt sich einfach einfügen. Sie müssen weder alle Teammitglieder aufnehmen noch für jede Person eine eigene Szene planen. Wenn niemand aus dem Team sprechen möchte, können Sie die Praxis auch allein vorstellen.

Wer beim direkten Blick in die Kamera unsicher wird, kann einer Person knapp daneben antworten. Formulieren Sie Antworten so, dass sie auch ohne die mitgeschnittene Frage verständlich sind. Zum Beispiel: „Zu meinem Arbeitsbereich gehört …“

Lassen Sie die Inhalte einmal zur Probe sprechen. Wiederholen ist erlaubt; behalten Sie dabei Ihre eigene Ausdrucksweise. Falls Sie selbst nicht erkennbar auftreten möchten, können vorbereitete Räume mit Ihrer eingesprochenen Erklärung eine Alternative sein. Dafür muss Bild und Ton später zusammengefügt werden.

Planen Sie einen kurzen Film mit wenigen Aufnahmen

Als Orientierung empfehlen wir etwa ein bis zwei Minuten. Sie können mit einer zusammenhängenden Aufnahme beginnen oder mehrere kurze Beiträge direkt aneinanderfügen. Wählen Sie die Variante, mit der sich die Mitwirkenden wohlfühlen und die Sie bearbeiten können.

Das folgende Beispiel ist erfunden und zeigt einen möglichen Ablauf für eine kleine Hausarztpraxis. Die Praxisinhaberin führt durch den Film. Eine MFA möchte einen kurzen Beitrag ergänzen. Als Aufnahmeort ist ein vorbereiteter Arbeitsbereich außerhalb der Sprechstunde vorgesehen. Die genannten Abläufe sind Beispielangaben und müssen durch Ihre eigenen ersetzt werden.

TeilInhalt und möglicher SprechansatzAufnahme
Begrüßung„Willkommen in unserer Hausarztpraxis in [Ort]. Ich bin [Name] und führe die Praxis. Ich möchte Ihnen einen Einblick in unsere Praxis als Arbeitsplatz geben.“Praxisinhaberin am vorbereiteten Aufnahmeort.
Arbeitsbereiche„Unsere MFA arbeiten an der Anmeldung, im Labor und in der Behandlungsassistenz. Hier sehen Sie unseren Laborbereich.“ Die Inhaberin beschreibt kurz, welche Tätigkeiten dort zum Alltag gehören.Die Inhaberin spricht am vorbereiteten Arbeitsplatz weiter; bei Bedarf als zweite kurze Aufnahme.
Freiwillige MFA-StimmeFrage: „Wie haben Sie diesen Arbeitsbereich kennengelernt?“ Die MFA berichtet in eigenen Worten über ihren Einstieg.Eine zusätzliche Aufnahme, falls die MFA mitwirken möchte.
Einladung„Sie möchten mehr über die Arbeit bei uns erfahren? Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.“Abschluss durch die Praxisinhaberin, am selben Aufnahmeort wie die Begrüßung.

Für einen ersten Versuch können Sie insgesamt etwa 60–90 Sekunden anpeilen. Sprechen Sie die Inhalte laut durch und stoppen Sie die Zeit. Die Formulierungen sind Anfänge, kein fertiger Text zum Auswendiglernen. Ohne MFA-Beitrag führen Sie selbst vom Einblick in den Arbeitsplatz zur Einladung. Mit einem zusätzlichen Beitrag kürzen Sie Ihre eigenen Ausführungen entsprechend. Wenn Sie nach einer Minute alles Wesentliche gesagt haben, müssen Sie das Video nicht verlängern.

Ein oder zwei kurze Aufnahmen der Räume dürfen ergänzen, wenn sie etwas Interessantes zeigen. Für den Anfang reicht es, die Beiträge in der gewünschten Reihenfolge zusammenzufügen. Musik, animiertes Logo und Übergangseffekte sind dafür nicht nötig.

Ein allgemeiner Abschluss hält den Film länger verwendbar. Den passenden Bewerbungs- oder Kontaktweg nennen Sie daneben in der Stellenanzeige, auf der Karriereseite oder im Begleittext. Initiativkontakte sollten Sie nur anbieten, wenn jemand diese Anfragen beantwortet.

Bereiten Sie Ihre Sprechstichpunkte vor

Notieren Sie, wer spricht, welchen konkreten Einblick Sie geben möchten und wie Interessierte anschließend Kontakt aufnehmen können. Mit diesen Stichpunkten können Sie direkt weiterarbeiten. Eine KI ist dafür nicht nötig.

Bereiten Sie Menschen und Aufnahmeort vor

Planen Sie die Aufnahme als Arbeitsaufgabe mit einer zuständigen Person und einem passenden Zeitfenster. Sie sollte nicht zusätzlich zwischen Telefon und Patientenannahme erledigt werden müssen.

Klären Sie vorab mit allen erkennbaren oder hörbaren Beteiligten, wofür Sie die Aufnahme verwenden und wo Sie sie veröffentlichen möchten. Holen Sie eine informierte, freiwillige Einwilligung ein. Für Beschäftigte sieht § 26 Absatz 2 BDSG grundsätzlich die schriftliche oder elektronische Form vor; Zweck und Widerrufsrecht sind in Textform zu erläutern. § 26 BDSG

Ein Nein darf keine Nachteile haben. Organisieren Sie den Dreh so, dass Personen ohne Einwilligung auch im Hintergrund nicht mitgefilmt werden. Gerade im Arbeitsverhältnis braucht Freiwilligkeit eine echte Wahlmöglichkeit. Das erläutert der Europäische Datenschutzausschuss anhand eines Filmbeispiels. EDSA-Leitlinien, Randnummern 21–23

Für einen einfachen Dreh empfehlen wir einen Termin außerhalb des Patientenbetriebs. Prüfen Sie den Ausschnitt vor der Aufnahme: Sind Akten, Kalender, Etiketten oder Namen auf Bildschirmen zu sehen? Können Patientengespräche zu hören sein? Entfernen Sie solche Informationen und verwenden Sie gegebenenfalls Demomaterial. Die ärztliche Schweigepflicht schützt Patientengeheimnisse auch bei der Öffentlichkeitsarbeit. § 203 StGB

Ein typischer Handgriff darf für die Aufnahme mit Demomaterial gezeigt werden. Stellen Sie dabei einen Ablauf dar, den Sie tatsächlich so nutzen. Für einen ersten Film ist ein kurzes Gespräch am vorbereiteten Arbeitsplatz oft einfacher.

Falls Sie Musik verwenden möchten, brauchen Sie passende Rechte für die gewerbliche Nutzung und die vorgesehenen Kanäle. Ein in Instagram verfügbarer Song ist dafür nicht automatisch freigegeben. Die GEMA erläutert die Grenzen der Instagram-Musikbibliothek. Ohne Hintergrundmusik sparen Sie sich diesen Arbeitsschritt.

So holen Sie mehr aus Ihrem Smartphone heraus

Beginnen Sie mit einer kurzen Probeaufnahme am geplanten Ort. Schauen und hören Sie diese an, bevor Sie alle Beiträge aufnehmen. So fällt rechtzeitig auf, wenn ein Gesicht im Schatten liegt oder die Stimme zu leise ist.

  • Wählen Sie einen ruhigen Raum. Stellen Sie das Smartphone so nah auf, dass die Person gut zu hören ist. Wenn es hallt oder Umgebungsgeräusche stören, verändern Sie zuerst den Ort oder Abstand. Ein vorhandenes Ansteckmikrofon können Sie ausprobieren; prüfen Sie auch damit den Ton.
  • Stellen Sie sich mit dem Gesicht zum Fenster oder leicht seitlich dazu. Ein helles Fenster direkt hinter der Person macht es schwerer, das Gesicht gut zu erkennen. Vermeiden Sie grelle Sonne im Gesicht.
  • Reinigen Sie die Kameralinse und stützen Sie das Smartphone stabil ungefähr auf Augenhöhe ab. Wählen Sie einen Ausschnitt, in dem Gesicht und Oberkörper Platz haben. Lassen Sie unten etwas Raum für Untertitel und prüfen Sie den Hintergrund auf vertrauliche Informationen.
  • Für Stellenanzeige und Website empfehlen wir Querformat. Wenn Sie hauptsächlich ein Reel planen, kann Hochformat besser zum Einsatz passen. Entscheiden Sie sich für den ersten Film für einen Hauptzweck. Eine zweite Fassung können Sie später ergänzen.

Eine Aufnahme in Full HD, in den Einstellungen oft „1080p“ genannt, ist ein sinnvoller Ausgangspunkt. Sie müssen sich für diesen Film nicht mit vielen Kameraeinstellungen beschäftigen. Bleiben Sie während eines Beitrags mit der Kamera an einer Stelle und verzichten Sie auf ständiges Zoomen.

Starten Sie die Aufnahme kurz vor dem Sprechen und lassen Sie sie am Ende einen Moment weiterlaufen. So können Sie die Ränder später leicht kürzen. Bei einem größeren Versprecher beginnen Sie den kurzen Beitrag neu. Kleine Pausen und ein natürliches Lächeln dürfen bleiben.

Stellen Sie die fertige Datei zusammen

Sie brauchen für diesen Film vor allem drei Bearbeitungsmöglichkeiten: kürzen, Aufnahmen aneinanderfügen und Untertitel ergänzen. Wenn Sie bereits ein geeignetes Programm nutzen, bleiben Sie dabei. Ein möglicher Einstieg am Computer ist Microsoft Clipchamp; die offizielle Anleitung erklärt Import, Schnitt und Export.

Der einfache Arbeitsablauf ist:

  1. Übertragen Sie die ausgewählten Originalaufnahmen auf das Gerät, mit dem Sie schneiden. Behalten Sie eine unveränderte Kopie.
  2. Legen Sie ein neues Videoprojekt an und ordnen Sie die Aufnahmen in der gewünschten Reihenfolge an.
  3. Kürzen Sie unnötige Anfänge, Enden und Fehlversuche. Zwischen zwei Beiträgen genügt ein direkter Wechsel ohne Effekt.
  4. Ergänzen Sie Untertitel und korrigieren Sie Namen, Fachbegriffe und missverstandene Sätze.
  5. Speichern Sie den fertigen Film als Videodatei, beispielsweise als MP4. Dieser Schritt heißt häufig „Exportieren“.
  6. Öffnen Sie genau diese Datei auf dem Smartphone. Prüfen Sie Bild, Ton und Untertitel einmal vollständig.

Untertitel machen die gesprochenen Inhalte auch für gehörlose und schwerhörige Menschen und bei ausgeschaltetem Ton zugänglich. Automatisch erzeugte Texte brauchen eine Kontrolle. W3C: Video Captions

Für die Einbindung bei MFA mal anders empfehlen wir Untertitel, die direkt im exportierten Video sichtbar sind. Prüfen Sie deshalb die fertige Datei außerhalb Ihres Schnittprogramms. Eine daneben gespeicherte Untertiteldatei allein genügt dafür nicht.

Clipchamp bietet beispielsweise automatische Untertitel mit anschließender Textkorrektur. Dabei verarbeitet ein Microsoft-Onlinedienst die Audiodaten. Klären Sie die Datenverarbeitung und die Einwilligungen für das Material, bevor Sie einen externen Schnitt- oder KI-Dienst verwenden.

Lassen Sie die Mitwirkenden den fertigen Film ansehen. Sind ihre Aussagen richtig wiedergegeben? Passt der beschriebene Alltag? Sprechen Sie über notwendige Änderungen, bevor Sie die Datei weitergeben. Wenn nur die technische Bearbeitung Schwierigkeiten macht, kann gezielte Hilfe beim Kürzen und Untertiteln ausreichen.

Wo Sie Ihr Praxisvideo einsetzen können

Beginnen Sie mit dem Ort, an dem interessierte MFA bereits Informationen zu Ihrer Praxis finden. Der Film kann mehrere passende Angebote begleiten, solange die Aussagen weiterhin stimmen.

EinsatzortSo passt das Video dazu
StellenanzeigeDer Film zeigt den Arbeitsplatz. Die Textanzeige erklärt die konkrete Position und den Bewerbungsweg.
Eigene Team- oder KarriereseiteStellen Sie den Film neben Informationen zu Ihrer Praxis als Arbeitgeber und verlinken Sie aktuelle Stellen oder einen betreuten Kontaktweg.
Instagram oder Facebook der PraxisVerwenden Sie das Video oder einen passenden kurzen Ausschnitt. Praxis, Ort und nächster Schritt gehören in den Begleittext. Für Reels können Sie bei Bedarf eine Hochformatfassung erstellen.
Persönlicher Kontakt oder BerufsschuleGeben Sie den Link zur passenden Seite weiter. Bei Ausbildungsinteressierten sollten Inhalt und Informationen zum Einstieg passen.

Mehr zur Einbindung in den eigenen Auftritt finden Sie im Ratgeber zur Praxiswebsite. Für die Verbreitung einer offenen Stelle helfen unsere Hinweise zu Facebook und Instagram im MFA-Recruiting.

So reichen Sie das Video bei MFA mal anders ein

Sie können Ihre Stellenanzeige auf MFA mal anders um ein vorhandenes Praxisvideo ergänzen. Sie liefern dafür eine fertige, zur Veröffentlichung bestimmte Datei. Wir erstellen keine Videos für Praxen und übernehmen keinen redaktionellen Schnitt aus einzelnen Rohaufnahmen.

Fordern Sie im Bereich „Jobvideo“ Ihrer Stellenanzeige den Upload-Link an. Sie erhalten anschließend per E-Mail einen sicheren Link, über den Sie die fertige Datei einreichen. Beachten Sie die dort genannten Dateivorgaben. Wir prüfen das Video, bereiten es technisch auf und binden es nach unserer Freigabe in die zugehörige Stellenanzeige ein. Die Einbindung ist in den Stellenpaketen ohne zusätzlichen Videoaufpreis enthalten. Bedingungen zum optionalen Jobvideo

Auch eine bewusst in einer Aufnahme erstellte Vorstellung kann eine fertige Datei sein. Entscheidend ist, dass Sie genau diese Fassung zeigen möchten. Die Einbindung umfasst keine automatische Veröffentlichung des Videos auf Social Media oder Partnerportalen. Für die eigene Verbreitung prüfen Sie, ob Ihre Nutzungsrechte und Einwilligungen die jeweiligen Kanäle abdecken.

Checkliste für Aufnahme und Abgabe

Vor der Aufnahme:

  • Wir haben ein oder zwei konkrete Einblicke und einen kurzen Ablauf ausgewählt.
  • Die Beteiligten wirken freiwillig mit; Einwilligungen und geplante Nutzung sind geklärt.
  • Aufnahmeort und Zeitpunkt sind vorbereitet. Patient:innen, vertrauliche Daten und Gespräche bleiben außerhalb von Bild und Ton.
  • Eine Probeaufnahme zeigt ein erkennbares Gesicht und verständlichen Ton.

Vor dem Einsenden oder Veröffentlichen:

  • Praxis und Ort sind erkennbar. Die Aussagen stimmen und versprechen keine Bedingungen, die nur für einzelne Positionen gelten.
  • Die Mitwirkenden haben die fertige Fassung geprüft.
  • Ton und Untertitel funktionieren in der exportierten Datei auch am Smartphone.
  • Rechte für alle verwendeten Inhalte sind geklärt. Wir reichen eine fertige Datei ein.
  • Neben dem Film steht ein passender Kontakt- oder Bewerbungsweg, den jemand betreut.

Prüfen Sie diese Punkte erneut, wenn Sie das Video später wiederverwenden. Haben sich Team, Räume, Einarbeitung oder Arbeitgeberangebote wesentlich verändert, passen Sie die betroffenen Aufnahmen an. Speichern Sie die Originale und gegebenenfalls das Schnittprojekt mit geregeltem Zugriff und einer zur Nutzung passenden Aufbewahrung. So müssen Sie bei einer kleinen Änderung nicht von vorn anfangen.

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